Me and my new bike (30.04. + 01.05.)

After a long month without a mobile support I have bought this weekend a bike. First I tried my luck at an auction but finally I bought a new but reduced-price bike at a shop. One reason for this decision was, that the speaker of the auction spoke so quickly that I had no desire to purchase a bicycle for 500 instead of 100 dollar because I had misunderstood the price.

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Auktion

Auktion

Am Samstag stand dann die Auktion an und so hieß es früh aufzustehen, denn bevor die Auktion los ging, wollte ich mir noch einmal die Fahrräder ansehen. Denn gestern blieb einfach nicht genug Zeit, alle Gegenstände der Auktion in Ruhe zu betrachten. Leider stellte sich dann heraus, dass eine Begutachtung am Tag der Auktion nicht mehr möglich war und so war es an sich auch nicht schlimm, dass ich ein wenig verschlafen hatte und somit später aus dem Haus kam, als ich geplant hatte – wenigsten bekam ich einen guten Stehplatz in der Nähe des Auktionators, um die zu versteigernden Gegenstände gut im Blickfeld zu haben.

Allerdings habe ich dann doch letztendlich auf den Kauf eines Fahrrades verzichtet, denn es gab ein paar kleinere Probleme:

  1. Der Auktionator hat so schnell gesprochen, dass ich praktisch nur an Hand von Zahlen wie „Eins“ oder „Zwei“ erahnen konnte, wie hoch das aktuelle Gebot ist und somit hatte ich keine Lust ein plötzlich Fahrrad für 300 oder mehr Dollar zu ersteigern, weil ich mich im Preis geirrt habe.
  2. Da ich mir die Räder vorher nicht mehr ansehen konnte, konnte ich nicht richtig Einschätzen, ob sei eine für mich passende Größe haben – denn ich möchte ungern auf einem „Zwergenrad“ nach Hause radeln.
  3. Ein paar der Räder hatten teilweise doch recht unschöne Mängel wie bspw. eine Acht im Reifen, so dass ich ungern noch Geld in die Reparatur stecken wollte.

 

mein neues Fahrrad

mein neues Fahrrad

Nachdem die Räder alle versteigert waren, habe ich noch bis zu den Elektroartikeln gewartet, um zu sehen, ob ich event. eine gebrauchte Videokamera günstig ersteigern kann, habe mich letztendlich jedoch ohne etwas „gekauft“ zu haben, auf den Weg zum Fahrradladen gemacht.

Dort angekommen wurden noch einmal die Räder begutachtet und am Ende verließ ich mit einem Rad samt Helm, Schloss und Lampen das Geschäft. Natürlich habe ich nicht vor, dass Fahrrad mit nach Deutschland zurück zu nehmen und so sollte ich – auch wenn ich es gebracht verkaufe – einiges wieder zurückbekommen.

 

Blick auf Vancouver

"Eingang" Stanley Park: Blick auf Vancouver

Da vom Wetter her strahlender Sonnenschein herrschte, bot sich ein kleiner Ausflug gerade zu an und so habe ich beschlossen „Stanley Park“ zu umrunden. Auf dem Weg dorthin habe ich dann bemerkt, wie sehr ich es doch vermisst habe, ein Fahrrad zu besitzen – immerhin war dies mit das wichtigste Mitbringsel aus Berlin, als es mich für drei Monate im Rahmen meiner Diplomarbeit damals nach Heidelberg gezogen hatte. Ich wunderte mich allerdings auf den Weg zum Park etwas, dass trotz des schönen Wetters nur wenige andere Fahrradfahrer unterwegs waren.

 

Stanley Park: Totempfähle erinnern an die ehemaligen Bewohner

Stanley Park: Totempfähle erinnern an die ehemaligen Bewohner

Mit knapp 9km war die Strecke um den Park perfekt, um die letzten Stunden des Tages zu genießen, denn da ich auf der Auktion knapp 5 Stunden verbracht hatte, war es schon recht später Nachmittag. Letztendlich schätze ich, dass ich zwischen 30 und 45min für die Umrundung gebraucht habe. Das neue Fahrrad hat seinen Job jedenfalls sehr gut erledigt. Auf dem Rückweg nach Hause, habe ich noch einen kleinen Zwischenstopp an einem Lokal namens „Chilli House“ gemacht habe – wer mich kennt, weiß schon wieso und den Namen trug das Lokal jedenfalls zu Recht 😉

 

leckeres Frühstück

leckeres Frühstück ^^

Nachdem ich am Sonntag erst einmal ein wenig ausgeschlafen habe, gab es zum Frühstück eine kleine Premiere – das erste Mal Erdnussbutter in meinem Leben. Allerdings sagte mir der Geschmack nicht ganz so sehr zu. Nebenbei habe ich noch kurz mit den lieben Eltern und Jörg telefoniert, die mir einen schönen ersten Mai gewünscht haben.

 

Umgebung Burnaby-Lake

Umgebung Burnaby-Lake

Am Nachmittag ging es dann an die frische Luft, um bei dem schönen Wetter die Gegen ein wenig zu erkunden. Denn ich wohne nun zwar schon seit etwa einem Monat in Kanada, aber die Umgebung meines Hauses habe ich noch nicht erkundet – mit dem Fahrrad ist dies ein wenig einfacher, als wenn ich mich zu Fuß auf den Weg machen würde 😉

 

Umgebung Burnaby-Lake

Umgebung Burnaby-Lake

Nur mit meinem GPS bewaffnet habe ich mich dann auf den Weg gemacht und habe nicht groß über den Weg nachgedacht und bin am Ende am „Burnaby Lake“ gelandet. Dort wurde erst einmal eine kleine Mittagspause eingelegt. Anschließend wollte ich den See mit dem Fahrrad umrunden, allerdings war der Weg direkt am Wasser nur den Fußgänger vorbehalten, so dass ich etwas abseits und auch ein kleines Stück durchs Unterholz fahren musste. Später bot sich mir dann allerdings die Möglichkeit, ein paar Reitwege zu nutzen.

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